Willkommen in der Urologie Leonberg Gerlingen For our english speaking Patients

Ihre Gesundheit

Gesundheit ist die wichtigste Voraussetzung für unser Wohlbefinden. Unser Anliegen ist es, Gesundheitsstörungen vorzubeugen und Erkrankungen im besonders empfindlichen Bereich der Harn- und Geschlechtsorgane sorgfältig und kompetent zu diagnostizieren und zu behandeln.

Unser Anliegen

Wir bieten Ihnen in unseren neu gestalteten und modern eingerichteten Praxisräumen in Leonberg sowie in Gerlingen vielfältige Angebote. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Früherkennungsuntersuchungen, um Krankheiten zu erkennen, bevor sie symptomatisch werden.

Modernste Ausstattung

Unsere technische Ausstattung umfasst mehrere Ultraschallgeräte, ein HD-System zur flexiblen und starren Blasenspiegelung, ein eigenes Urin- sowie Blutlabor. Auch Röntgendiagnostik bieten wir in Zusammenarbeit mit der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Leonberg an.

Praxis Leonberg

Leonberger Straße 99

71229 Leonberg
Telefon 07152 43244

Urologie Leonberg - Gerlingen

Praxis Gerlingen

Solitudestraße 18
(Klinik Schillerhöhe)
70839 Gerlingen
Telefon 07152 43244

Sprechzeiten
Mo 8 - 18
Di 8 - 17
Mi 8 - 17
Do 8 - 18
Fr 9 - 18

sowie nach Vereinbarung

Wir sind für Sie da

Unsere beiden Ärzte werden von 9 medizinischen Fachangestellten unterstützt.

Benedikt Rehm

Geboren 1979 in Ulm

2000–2006 Studium der Humanmedizin in Gießen

2012 Facharztanerkennung Urologie

2007–2008 Universitätsklinikum Würzburg

2009–2012 Katharinenhospital Stuttgart

2012–2014 Urologische Klinik Sindelfingen

2012–2021 Urologische Praxis Leonberg Gerlingen gemeinsam mit Dr. Ralph Gebauer

Seit 2021 Urologische Praxis Leonberg Gerlingen gemeinsam mit Priv. Doz. Dr. Gunnar Wendt-Nordahl

Medikamentöse Tumortherapie 2014

Röntgendiagnostik Harntrakt 2014

Dr Gunnar Wendt-Nordahl

Priv. Doz. Dr. med.

Gunnar Wendt-Nordahl

Geboren 1975 in Stuttgart

1996-2003 Studium der Humanmedizin in Tübingen und Mannheim

2003 Promotion an der Medizinischen Fakultät Heidelberg

2008 Facharztanerkennung Urologie

2009 Fellow of the European Board of Urology (FEBU)

2011 Habilitation an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

2003–2004 Urologische Universitätsklinik Mannheim

2004–2005 Chirurgische Klinik, St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen

2005–2008 Urologische Universitätsklinik Mannheim

2008–2021 Leitender Oberarzt in der Urologischen Klinik Sindelfingen

Seit 2011 Lehrtätigkeit an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Seit 2021 Urologische Praxis Leonberg Gerlingen gemeinsam mit Benedikt Rehm

Seit 2021 operative Tätigkeit als Consultant Urologist in der Urologischen Klinik Sindelfingen

Medikamentöse Tumortherapie 2019

Andrologie 2021

Die Praxisausstattung

Durch unsere moderne technische Ausstattung können wir Ihnen das volle Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten zur Abklärung des Harntrakts sowie der männlichen Geschlechtsorgane bieten.

Modern eingerichtete Behandlungsräume auf ca. 170 m²

4 moderne Ultraschallgeräte, jeweils mit 3 Sonden einschließlich transrektaler Sonographie, Doppler und Farbduplex

Ein eigenes Labor für Urindiagnostik, Mikrobiologie, Zytologie und Fertilitätsdiagnostik. Biomerieux Vidas 3-System für spezifische urologische Messungen (PSA, Testosteron). Neben internen Qualitätskontrollen nehmen wir auch an externen Kontrollen teil (Ringversuche).

Blutlabor – wir kooperieren mit den «Laborärzten Sindelfingen».

Urologische Röntgen-Diagnostik digital und strahlungsarm in Apparate-gemeinschaft mit den «Partnern Medizinische Bildgebung» in der Römergalerie – nur wenige Gehminuten von der Praxis Leonberg entfernt.

Wolf-, Olympus- und Storz-Geräte für besonders schonende Blasenspiegelungen mit dünnen, flexiblen Instrumenten und Full-HD-Video-Endoskopie

Eingriffsraum für kleine operative Eingriffe wie Sterilisations-Vasektomie

Aufbereitungsraum gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts

Leistungen für unsere Patienten

Durch unsere moderne technische Ausstattung können wir Ihnen das volle Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten zur Abklärung des Harntrakts sowie der männlichen Geschlechtsorgane bieten. Durch die Zusatzweiterbildungen in «medikamentöser Tumortherapie» und «Andrologie» ist zudem ein hohes Maß an Kompetenz in diesen Bereichen gesichert. Zu den Erkrankungen und Funktionsstörungen, die wir in unserer Praxis besonders häufig diagnostizieren und behandeln gehören unter anderem:

Wir führen in unserer Sprechstunde Vorsorgeuntersuchungen inkl. Ultraschalldiagnostik, Urinanalyse und PSA-Wertbestimmung zur Früherkennung urologischer Tumoren durch. Im Falle eines auffälligen Befunds bieten wir eine ausführliche Beratung und leiten ggf. weitere diagnostische und therapeutische Schritte in die Wege.

Wir führen in unserer Praxis Diagnostik, Beratung, medikamentöse Behandlung und Nachsorge urologischer Tumorerkrankungen durch. Wir entwickeln mit Ihnen und ggf. Ihren Angehörigen gemeinsam ein individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept. Hierbei ist uns besonders wichtig, dass Sie sich bei uns gut informiert fühlen, um die Therapieplanung auf Augenhöhe gemeinsam gestalten zu können. Durch die Zusatzweiterbildungen in Medikamentöser Tumortherapie sowie die Teilnahme an der Onkologievereinbarung ist ein hohes Maß an Kompetenz in diesem Bereich gesichert.

 

Eins der häufigsten urologischen Krankheitsbilder ist die benigne Prostatavergrößerung, bei der es durch ein gutartiges Wachstum der Prostata zu Beschwerden beim Wasserlassen kommt. Wir bieten eine umfangreiche Diagnostik, nicht zuletzt zum Ausschluss einer bösartigen Tumorerkrankung, sowie die Einleitung einer medikamentösen Therapie. Sollte eine operative Therapie notwendig werden, wäre diese durch die operative Tätigkeit von Dr. Wendt-Nordahl in der Urologischen Klinik Sindelfingen möglich.

Harnsteinerkrankungen fallen oft durch Flankenschmerzen oder Blutbeimengungen im Urin auf. Wir bieten in unserer Sprechstunde Ultraschall- und Urinuntersuchungen zur Diagnostik bei Hansteinerkrankungen an. Durch die enge Kooperation mit der Radiologischen Praxis Leonberg, die fußläufig erreicht werden kann, ist, wo nötig, zudem eine rasche weitere Diagnostik durch moderne Röntgenuntersuchungen (Computertomographie) möglich. Sollte eine operative Therapie notwendig werden, wäre diese durch die operative Tätigkeit von Dr. Wendt-Nordahl in der Urologischen Klinik Sindelfingen möglich.

Wiederkehrende Harnwegsinfektionen stellen ein häufiges Problem dar und können die Lebensqualität teils erheblich beeinträchtigen. Wir bieten bei akuten und chronischen Harnwegsinfektionen eine umfassende Diagnostik inklusive Ultraschalluntersuchung, Urinanalyse und, wo nötig, eine Blasenspiegelung an. Neben der Therapie akuter Infektionen stellt die Beratung bezüglich prophylaktischer Maßnahmen einen wichtigen Aspekt dar.

Eine Harninkontinenz, also der unwillkürliche Urinverlust, stellt ein häufiges Problem dar, von dem sowohl Frauen als auch Männer betroffen sein können. Je nach Ausprägung kann sie zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Obwohl sie leider häufig noch ein schambehaftetes Tabuthema ist, lässt sie sich nach entsprechender Diagnostik meist gut behandeln. Nach entsprechender Diagnostik kommen medikamentöse, physiotherapeutische oder minimal-invasive operative Therapieformen in Betracht. Bitte zögern Sie nicht uns anzusprechen, wir können Ihnen helfen!

Erektionsstörungen können in jedem Alter auftreten und können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Neben rein biologischen Faktoren können soziale und psychische Aspekte Einflüsse auf die Sexualität haben. Durch moderne Untersuchungsverfahren und in einem ruhigen Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre lassen sich Ursachen erkennen und eine gezielte Therapie einleiten.

Auch bei Männern können durch Veränderungen im Hormonhaushalt „Wechseljahre“ mit typischen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit, Hitzewallungen, sexuelle Unlust oder Erektionsstörungen auftreten. Ursache hierfür kann ein Testosteronmangel sein, der sich durch eine einfache Blutuntersuchung nachweisen oder ausschließen lässt.

Für viele Paare stellt ein unerfüllter Kinderwunsch eine große Belastung dar. Neben der frauenärztlichen Abklärung der Partnerin sollte sich auch der Mann auf Störungen der Spermienproduktion untersuchen lassen. Neben einer umfassenden andrologischen Untersuchung bieten wir hierzu mikroskopische Untersuchungen des Spermas (sog. Spermiogramm) an.

Unklare Schmerzzustände in der Becken- oder Leistenregion, bei Männern auch im Hoden können vielfältige Ursachen haben. Durch eine ausgiebige Diagnostik lassen sich Ursachen im urologischen Bereich nachweisen oder ausschließen, um so eine entsprechende Therapie einzuleiten.

Wir führen in der Praxis Vasektomien (Sterilisationsoperationen), Frenulotomien (Durchtrennung des Penisbändchens) sowie Blasenspiegelungen unter lokaler Betäubung durch. Wir verwenden bei den chirurgischen Eingriffen ausschließlich Einmalprodukte, so dass ein hohes Maß an Sterilität gesichert ist.

Mitunter lässt sich für Beschwerden trotz umfangreicher Diagnostik keine morphologische Ursache finden. Man spricht dann von funktionellen Beschwerden oder psychosomatischen Ursachen. Im urologischen Bereich finden sich häufig Schmerzzustände im Urogenitaltrakt oder Störungen der Sexualität. Auch bei der Therapie von Krebserkrankungen nimmt die Wahrnehmung und Behandlung psychosomatischer Begleiterscheinungen einen großen Stellenwert ein.  Neben der umfassenden körperlichen Diagnostik bieten wir auch bei Erkrankungen/Zuständen aus dem psychosomatischen Formenkreis Hilfe an. Durch Weiterbildungen in der psychosomatischen Grundversorgung ist eine entsprechende Expertise durch uns gesichert.

Vorsorge

Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Krebserkrankungen häufig erkennen, bevor sie symptomatisch werden. So ermöglicht die frühzeitige Diagnostik in den meisten Fällen noch eine Heilung.

  • Gespräche mit gezielten Fragen nach Veränderungen und Beschwerden
  • Eine körperliche Untersuchung
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Urinanalysen
  • Bestimmung des PSA-Werts (zur frühzeitigen Diagnose eines Prostatakarzinoms)
  • Regelmäßige Teilnahme – wichtige Schlüsse lassen sich gerade aus Veränderungen von Befunden über die Zeit ziehen.
  • Urologische Vorsorgeuntersuchungen werden ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich empfohlen.
  • Einige Leistungen, die je nach Situation sinnvoll sein können, werden leider nicht immer von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir beraten Sie hierzu gerne und individuell.

Diagnostik

Hier untersuchen wir mit unseren modernen Sonographiegeräten schmerzfrei die Organe und Blutgefäße. Unsere Praxis verfügt über insgesamt 4 Ultraschallgeräte, die mobil in der Praxis eingesetzt werden können, um noch genauere diagnostische Informationen zu erhalten. 

  • Vorsorge und Früherkennung
  • Urinuntersuchungen einschließlich Mikrobiologie und Urinzytologie
  • Blutuntersuchungen
  • Messungen von Harnabflussstörungen
  • Sonographie – einschließlich transrektaler, Hoden- und Duplex-Sonographie
  • Röntgendiagnostik urologischer Erkrankungen
  • Urologisch-endoskopische Diagnostik
  • Psychosomatische Differenzialdiagnostik
  • Andrologische Diagnostik
  • Onkologische Diagnostik
  • Für alle Untersuchungen sollte grundsätzlich ein Termin vereinbart werden.
  • Auch kurzfristig für Harnstrahlmessungen, Urinuntersuchungen, Blutentnahmen sowie Spermiogramme (zur Beurteilung der männlichen Fertilität) erbitten wir kurze telefonische Absprache.

Vasektomie

Eine Sterilisations-Operation des Mannes, stellt eine sichere Methode zur permanenten Verhütung dar. Der Eingriff ist meist problemlos in einer lokalen Betäubung in der Praxis durchführbar und dauert zirka 30 Minuten.
  • Durch zwei kleine Schnitte am Hodensack wird der Samenleiter, der die Spermien vom Hoden Richtung Harnröhre transportiert, aufgesucht, durchtrennt, verödet und unterbunden. Dies führt dazu, dass sich im Ejakulat anschließend keine Spermien mehr befinden.
  • Operationsbedingte Risiken treten sehr selten auf und äußern sich dann in erster Linie durch Blutungen oder leichten Entzündungen.
  • Die Unfruchtbarkeit tritt erst später ein. Daher sollte in den ersten Wochen nach dem Eingriff auf andere Weise verhütet werden. Nach gegebener Zeit erfolgt eine Kontrolle, durch die sichergestellt wird, dass sich keine Spermien mehr im Ejakulat befinden.
  • Wir führen die Vasektomie in unser Praxis ambulant meist donnerstags am Nachmittag durch. Die Kosten für den Eingriff und die Nachkontrollen belaufen sich aktuell auf 450 € (leider werden diese i.d.R. nicht von den Krankenkassen übernommen).

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vasektomie.de

Was unsere Patienten wissen sollten

Zu Ihrer besseren Orientierung, haben wir Ihnen einige wissenschaftlich fundierte Informationen rund um das Thema «Prostata» und «Früherkennung von Prostatakrebs» zusammengestellt. Weitere Fragen und Einzelheiten beantworten wir Ihnen auch gerne vor Ort.

Mit rund 65.000 Neuerkrankungen am Prostatakrebs pro Jahr in Deutschland ist der Prostatakrebs bei uns die häufigste Tumorart des Mannes und die dritthäufigste Tumorart, die zum Tode führt. Etwa 12.000 Männer sterben jedes Jahr in Deutschland an Prostatakrebs. Prostatakrebs tritt meist, aber nicht immer, in der Altersgruppe der über 60-jährigen auf. Oft – aber auch nicht immer – ist das Wachstum von Prostatakrebs eher langsam.

Deshalb führt Prostatakrebs auch unbehandelt nicht immer zum Tod. Viele sehr alte Patienten sterben nicht «am», sondern «mit» einem Prostatakrebs. Bei früher Erkennung ist Prostatakrebs aber in über 70% aller Fälle durch Behandlung heilbar. In fortgeschrittenem Stadium bildet der Tumor häufig schmerzhafte Knochenmetastasen und ist dann auch nicht mehr heilbar. Deshalb empfehlen die Deutsche Gesellschaft für Urologie und der Berufsverband der Deutschen Urologen eine Früherkennungsuntersuchung für Prostatakrebs durch Tastuntersuchung und Bestimmung des PSA-Wertes bei Männern ab dem 45. Lebensjahr.

Für jeden Mann stellt sich im Laufe des Lebens die Frage, ob er eine Früherkennungsuntersuchung für Prostatakrebs in Anspruch nehmen will oder nicht. Die öffentliche Diskussion um Tastuntersuchung und PSA-Test ist sehr widersprüchlich und erschwert heute diese Entscheidung. Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie und der Deutschen Krebsgesellschaft in der Interdisziplinären Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms, im Folgenden kurz «S3-Leitline Prostatakrebs» genannt, sind aber eindeutig.

PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Protein, das die Prostatadrüsen bilden. Es kann im Blut nachgewiesen und gemessen werden. Die Höhe des PSA-Wertes im Blut steigt mit zunehmendem Alter geringfügig an, sie ist deutlich erhöht bei akuten Entzündungen der Prostata und mäßig bis stark erhöht, wenn ein Prostatakrebs vorliegt. Die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut kann also auf das Vorliegen eines Prostatakrebses hinweisen, aber es gibt auch andere Faktoren, die zu einer mäßigen PSA-Erhöhung führen können. Daher ist die PSA-Messung allein meist nicht aussagekräftig genug, um eine Diagnose zu stellen.

Die Höhe des PSA-Wertes zusammen mit der Tastuntersuchung, der Berücksichtigung der Prostatagröße, möglicher Infektionen und dem Alter des Patienten lassen aber Rückschlüsse darauf zu, ob eine größere Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Prostatakrebs vorhanden ist und ob eine Gewebeprobe durchgeführt werden sollte, um diesen Verdacht zu bestätigen oder auszuräumen. Die Tastuntersuchung der Prostata durch den Enddarm allein entdeckt Prostatakrebs zuverlässig nur in den Bereichen der Prostata, die dem Darm benachbart sind, und erst ab einer gewissen Größe von mindestens ca. 1 cm. Eine PSA-Untersuchung kann wertvolle zusätzliche Hinweise auf das Vorliegen eines Prostatakrebses geben. Durch die Kombination von Tastuntersuchung und PSA- Bestimmung werden mehr Prostatakrebserkrankungen in einem Frühstadium entdeckt, als durch die Tastuntersuchung allein. Ein Prostatakrebs, der in einem frühen Stadium festgestellt wird, kann mit größerer Aussicht auf völlige Heilung behandelt werden.

PSA ist ein Eiweiß, das nur in der Prostata gebildet wird und die Beweglichkeit der Spermien fördert. In geringer Menge gelangt PSA auch ins Blut. Deshalb wird der PSA-Wert im Blut bestimmt. Bei verschiedenen Veränderungen in der Prostata werden höhere PSA-Werte im Blut gemessen, z.B. bei Prostata-Krebs, aber auch bei verschiedenen Entzündungsprozessen im Körper. Man darf deshalb bei erhöhtem PSA-Wert nicht gleich auf Prostata-Krebs schliessen.

In den Medien wird die Bedeutung des PSA-Testes zur Früherkennung des Prostata-Karzinoms sehr kritisch gesehen. Dabei wird das sehr komplizierte Thema meist vereinfacht und dadurch verzerrt dargestellt. Von PSA-Schnelltests raten wir ab, da diese nur eine grobe Aussage über «gut» oder «schlecht» erlauben und eine differenzierte Betrachrung oder eine Verlaufsbeobachtung nicht ermöglichen.

S3-Leitlinie Prostatakarzinom
www.awmf.org/leitlinien/patienteninformation.html

Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums
www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/psa-test-frueherkennung.php

Patientenleitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft
www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/prostatakrebs

Detaillierte Informationen zum Thema Prostata
www.prostata.de

Allgemeine Informationen zu Gesundheitsthemen
www.gesundheitsinformation.de
www.patienten-information.de

Sie haben einen Notfall außerhalb unserer Sprechzeiten?Auf unserer automatischen Bandansage erfahren Sie, wer uns vertritt.

Bei akuten Beschwerden wie Schmerzen, Harnverhalt oder hohem Fieber wenden Sie sich an die Urologische Klinik Sindelfingen Telefon 07031 980

Urologische Klinik im Diakonieklinikum Stuttgart Telefon 0711 9910

Klinik für Urologie im Katharinenhospital Stuttgart Telefon 0711 27801

mit der urologischen Notfall-Ambulanz verbinden lassen. Dort wird man Ihnen weiterhelfen.

So finden Sie uns

Sie erreichen unsere beiden Praxen gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Parkplätze sind vorhanden, eine Bushaltestellen befindet sich ganz in der Nähe. Im Kellergeschoss der Leonberger Straße 99 befindet sich ein Parkhaus. Die Zufahrt ist mit EC-Karte möglich (wird beim Ein- und Ausfahren in den Automat an der Schranke gesteckt, die Kosten betragen 50 Cent pro Stunde und werden automatisch abgebucht).

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